Sterbebegleitung als unsere Aufgabe

Die meisten Menschen möchten zuhause sterben und in diesem letzten Lebensabschnitt nicht allein gelassen werden. Oft ist es hilfreich, wenn sie in dieser belastenden Zeit Unterstützung erfahren durch jemanden, der Zeit und Zuwendung schenken kann.

Die Hospizbewegung bildet deshalb ehrenamtlich Mitarbeitende aus, die den schwerstkranken und sterbenden Menschen begleiten und dessen Zugehörige entlasten können. Dabei steht der sterbende Mensch mit seinen individuellen Bedürfnissen und seinen Vorstellungen vom Leben und Sterben im Mittelpunkt der Begleitung. Wir möchten durch unseren Einsatz helfen, das Leiden von Schwerkranken zu lindernund ein würdevolles Sterben zu ermöglichen – zuhause, im Seniorenheim oder im Krankenhaus. Auch möchten wir dazu beitragen, einen veränderten Umgang mit Sterben, Tod und Trauer zu schaffen.

Unsere Mitarbeitenden engagieren sich ehrenamtlich, unentgeltlich und unterliegen der Schweigepflicht. Sie begleiten auch Angehörige und unterstützen sie in der Trauer.

Auch unter den Auflagen, die die Corona-Pandemie von uns fordert, sind Besuche und Begleitungen von Schwerstkranken und Sterbenden, deren Zugehörigen sowie von Trauernden möglich.

Das geht sowohl in der Häuslichkeit als auch im Seniorenheim und im Krankenhaus. Den Vorgaben der Träger ist jeweils Folge zu leisten, und alle Hygienemaßnahmen werden von unseren Ehrenamtlichen berücksichtigt. Vorrangig ist der Schutz der Betroffenen, der Zugehörigen, unserer Ehrenamtlichen sowie der Koordinatorinnen.

Beratungsgespräche in unserer Geschäftsstelle in der Kantstraße 40 sind nach Voranmeldung möglich.

Der Besuch des Trauercafés kann nach Voranmeldung erfolgen.

Die Sprechstunde im Klinikum darf leider aktuell noch nicht wieder stattfinden.

Wir sind für Sie erreichbar unter der Nummer 05171-90 52 522

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