Beitrag von Julia Maricek zum 3. Advent

Liebe Leserinnen und Leser,

die Tage bis zum Heiligen Abend sind bereits gezählt. Vorfreude macht sich breit.
Die Weihnachtsbeleuchtung zieht auch in den letzten Haushalten ein. Und die ersten Schneeflocken haben sich dieses Jahr bereits sehen lassen. Das klingt doch alles nach einer sehr besinnlichen und schönen Vorweihnachtszeit, oder nicht?

Das kommt ganz darauf an, wie die verbleibenden Tage bis Weihnachten genutzt werden.
Für mich hat dies die letzten Jahre immer puren Weihnachtsstress bedeutet. Denn Jahr für Jahr bin ich wieder in dieselben Stress-Fallen getappt.
Viel zu viele Dinge standen auf meiner To-Do-Liste. Und wie häufig bin ich noch am 23. Dezember kurz vor Ladenschluss in die Stadt gerast, um die letzten Geschenke einzukaufen?

Aber wofür eigentlich? Wieso geraten wir in der Weihnachtszeit immer wieder in Hektik?
Ist es das schlechte Zeitmanagement oder doch eher der überzogene Perfektionismus.
Denn in fast jedem Haushalt gibt es an Weihnachten bestimmte Konventionen. „Das haben wir aber immer so gemacht“ und „Das macht man eben so“.

Haben Sie sich schon einmal gefragt, wieso wir uns damit selber so unter Druck setzen? Ist Weihnachten doch das Fest der Familie, der Liebe und der Besinnlichkeit. Sicherlich wünscht sich Ihre Familie aber am Ende nichts sehnlicher als einen glücklichen Opa, Vater, Sohn, Onkel, Cousin oder eine glücklich Oma, Mutter, Tochter, Tante oder Cousine. Da ist es doch vollkommen nebensächlich, ob das Geschenk perfekt verpackt oder das Dessert selbst gemacht ist.

Und deshalb soll dieses Jahr alles anders werden. Stressfallen umgehen, die Zeit sinnvoller nutzen und glücklich sein, denn der normale Alltag und die kurzen, dunklen Tage machen es schon schwierig genug in Weihnachtsstimmung zu kommen.

Konzentrieren Sie sich auf Dinge, die Ihnen besonders am Herzen liegen und schrauben Sie Ihre eigenen Erwartungen ein bisschen herunter. Auch ich nehme mir Zeit für schönen Dinge, anstatt die Zeit mit unnötigem Perfektionismus zu verschwenden.

Was bringt Sie so richtig in Weihnachtsstimmung?

Ist es der Duft nach frischen Keksen? Dann schauen Sie doch einmal bei dem Beitrag unserer Koordinatorin Insa zum 1. Advent vorbei. Diese hat ein ganz einfaches und leckeres Keksrezept empfohlen, welches sie gerne mit ihrer Tochter backt.

Oder ist es ein Besuch auf dem Weihnachtsmarkt?
Die Weihnachtsstadt in Peine ist auch bei begrenztem Budget einen Besuch wert: Dort wird jeden Donnerstag ein Familientag angeboten. Dabei begeistern die Weihnachtsstadt-Akteure mit kleinen Präsenten oder vergünstigten Preisen. Zudem kommen auch Bastel-Fans auf ihre Kosten. In der Touristinformation des Peine Marketing können Sie kostenfrei eine wöchentlich wechselnde Kinderbasteltüte abholen. Weitere Infos finden Sie hier.

Versuchen Sie doch auch einmal, sich weniger unter Druck zu setzen, dann wird ihr Weihnachten vielleicht nicht Hollywood-Film perfekt, aber möglicherweise perfekt für Sie und ihre Liebsten.

Ich wünsche Ihnen eine stressfreie, freudige und gesunde
(Vor-)Weihnachtszeit.

Ihre Julia Maricek

Sind Sie an Weihnachten alleine?

Für viele Menschen ist es nichts Neues, Weihnachten aus verschiedenen Gründen alleine zu verbringen. Hierzu haben die Malteser einen Artikel veröffentlicht, wie sie sich die Weihnachtszeit auch allein schön machen können. Und für alle gesprächigen und kontaktfreudigen Seniorinnen und Senioren, die sich aber nicht trauen, proaktiv auf Menschen zuzugehen, bietet Retla das Projekt „Telefon-Engel“.
Bei den Telefon-Engeln können Sie sich unter der Nummer 089 / 189 100 26 von Montag bis Freitag von 10 bis 18 Uhr anmelden. Sie nennen einfach ihren Namen, ihre Telefonnummer und ihre Postleitzahl und Retla findet eine passende Gesprächspartnerin oder einen Gesprächspartner für Sie. Wenn Sie sich gut mit diesem verstehen, können Sie einmal wöchentlich miteinander telefonieren.
Weitere Informationen finden Sie hier.

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