Ein bisschen Licht und Hoffnung – Gedenkfeier im April 2026

Die Stimmung war ganz besonders in diesem Jahr …. und das lag nicht nur an der wundervollen Musik von Pavlo Pakshyn an der Gitarre und Sven Schöne am Klavier.
Die Hospizbewegung Peine und das PalliativNetz Peine hatte die Zugehörigen der Menschen eingeladen, die im letzten Jahr in der Obhut der beiden Vereine verstorben waren, außerdem die ehrenamtlichen und die professionellen Begleiter. Dieser gute Rahmen zur Abschiedsnahme hat für alle eine große Bedeutung.
Heidemarie Schuldt (Hospizbewegung Peine) begrüßte die Anwesenden im Namen der beiden Vereine, und Joanna Vogt vom PalliativNetz sprach einleitende Worte zum Thema der Abschiedsfeier: ein Stück Weg mitgehen mit den Menschen im letzten Lebensabschnitt, begleiten, Vertrauen schaffen, das waren ihre einleitenden Worte.

Helmut Zimmermann (Hospizbewegung) erzählte von einer Abschiedssituation, von einer Begleitung mit Respekt und Achtsamkeit, vom Nicht-Allein-Sein und von Menschlichkeit. Dabei spielte ein kleines Licht eine wichtige Rolle, als Zeichen von Hoffnung und Verbundenheit, als Zeichen, dass wir nicht alleine sind und es vielleicht noch etwas wie ein „Danach“ nach dem Tod gibt, oder vielleicht auch als Zeichen für etwas Größeres. Vor allem erzählt das Licht von Liebe, von Menschen, gelebter Zeit, von Spuren, die Menschen in unserem Leben hinterlassen – der verstorbene Mensch lebt in unseren Erinnerungen weiter, spendet uns Licht und Wärme und Hoffnung noch über den Tod hinaus. Es lag viel Trost im Raum.

Berührend war die folgende Lichtzeremonie, bei der alle, die mochten, ein kleines Licht für ihre Verstorbenen anzünden und nach vorne bringen durften – und zugleich einen Blumensamen zum Pflanzen und Wachsen mitnehmen durften. Martina Homann (PalliativNetz) lud mit den abschließenden Worten die Anwesenden ein zum gemeinsamen Imbiss. Das Angebot wurde von den vielen Gästen gerne und gut angenommen. (GR)

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